Holzplatz gehölzfrei

Schwerer Einsatz für den Naturschutz: Bulldozer im NSG Holzplatz

Schwerer Einsatz für den Naturschutz: Bulldozer im NSG Holzplatz

 

 

 

 

 

 

 

 

Bulldozer, schwere Trecker, Motorsägen und Häcksler . . .
Mit einigem Maschineneinsatz ist in der letzten Februarwoche dem Birkenvorwald auf dem Nordteil des Naturschutzgebietes Holzplatz in Bönen zu Leibe gerückt worden. Der ehemalige Holzlagerplatz der stillgelegten Zeche Königsborn 3/4 in Bönen liegt seit 1985 brach. Der aus Bergematerial und Steinschüttungen bestehende Untergrund hatte damals schon das Augenmerk der Naturschützer auf sich gezogen: Zahlreiche konkurrenzschwache aber dafür pionierfreudige Pflanzen- und Tierarten hatten sich auf den Rohböden des Lagerplatzes angesiedelt und für einen Artenreichtum gesorgt, der im Kreis Unna einzigartig ist.

Vor . . .

Vor . . .

 

 

 

 

 

 

 

Aber nicht nur die schützenswerten lichtliebenden Arten sondern auch die Birke keimt auf dem Bergematerial gut. Ohne pflegende Eingriffe überwuchert ein Birkenvorwald die offenen Standorte und verdrängt schützenswerte Arten.

.. während . . .

. . . während . . .

 

 

 

 

 

 

 

 

Alle paar Jahre wird deshalb von der Biologischen Station in Zusammenarbeit mit dem Kreis ein Teilbereich entbirkt und mit einer Planierraupe bearbeitet. Dies ist notwendig, damit nicht aus jedem verbleibenden Birkenstubben 20 neue Birken erwachsen. So ist der Ostrand des Holzplatzes derzeit alles andere als ein Holz-Platz . . .

. . . und nach dem Pflegeeinsatz

. . . und nach dem Pflegeeinsatz

 

 

 

 

 

 

 

 

Mehr zum Naturschutzgebiet Holzplatz finden Sie hier!

Zwei Jahre danach: der Natternkopf hüllt alles in provencalisches Blau

Zwei Jahre danach: der Natternkopf hüllt alles in provencalisches Blau

Nur nicht den Kopf verlieren – Weidenschnitt im NSG Alter Ruhrgraben

Frisch geschnittene Kopfweiden in der Ruhraue in Schwerte

Frisch geschnittene Kopfweiden in der Ruhraue in Schwerte

Kopflos stehen sie nicht da, aber ohne Haare.

Etliche Kopfweiden im und am Naturschutzgebiet Alter Ruhrgraben in Schwerte wurden Ende Februar 2012 vom Pflegetrupp der Biologischen Station unter Albert Greb geschnitten. Die Maßnahme dient dem Erhalt der Weichhölzer, die ungeschnitten sonst relativ schnell auseinanderbrechen und absterben würden. Da die Schnittflächen ausfaulen, entsteht langfristig ein breiter Kopf mit zahlreichen Höhlungen, die vielen Insekten und Vögeln als Rückzugs- und Fortpflanzungsraum dienen.

Geköpft wird in den Naturschutzgebieten also weiterhin niemand . . .

 

Mehr zum Naturschutzgebiet Alter Ruhrgraben finden Sie hier!