Lichtblicke im Steinbruch Ebberg – Pflegeaktion der AGON und der Biostation

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Wie in jedem Jahr ging es auch am 03.02.2018 um mehr Licht – die alljährliche Pflegeaktion im ehemaligen Ruhrsandsteinbruch Ebberg in Schwerte-Westhofen bewies einmal mehr die Schlagkraft der Arbeitsgemeinschaft Ornithologie und Naturschutz in Schwerte. Gemeinsam mit der Biostation wurde auf verschiedenen Abbauterrassen der Baum- und Gehölzaufwuchs entfernt und die z. T. verfilzte Krautschicht gemäht. Mehrere Teams kämpften sich mit Astscheren, Freischneidern und Motorsägen durch das stellenweise undurchdringliche Dickicht.

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Ziel ist es, konkurrenzschwache Krautfluren und flache Tümpel vor der Beschattung durch Birken und Weiden zu schützen – auch damit dort seltene Reptilien-, Amphibien- und Heuschreckenarten weiterhin überleben können.

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Verdiente Pause für den Rücken – das AGON-Küchenteam stärkte mittags die Helfer mit der traditionellen Erbsensuppe und Kuchen

 

Vor . . .

Vor . . .

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. . . und nach dem Arbeitseinsatz

 

 

 

 

 

 

 

Das Ergebnis kann sich sehen lassen: offene Felslebensräume und freigestellte Orchideenwiesen werden im Frühjahr neben den noch reichlich vorhandenen Gehölzfluren für vielgestaltige Lebensräume im alten Steinbruch sorgen.

Arbeitseinsatz auf der Kiebitzwiese

Junge Erlen . . .

Junge Erlen . . .

 

. . . und Rohrkolben wurden gemeinsam entfernt

. . . und Rohrkolben wurden gemeinsam entfernt

Zum alljährlichen November-Arbeitseinsatz trafen sich die Freiwilligen um den NABU Fröndenberg in passender Kleidung zur Sessionseröffnung am 11.11. auf der Kiebitzwiese. Statt Hochprozentigem standen aber wie in jedem Jahr junge Erlen und Rohrkolben im Focus der Naturschützer.

An den Gewässerrändern wird regelmäßig den Heckrindern und Pferden auf der Fläche nachgeholfen, um die nicht verbissenen Erlen und Rohrkolben zu entfernen. Dies erhält Brut- und Rastgebiete z. B. für Rohrammer oder Zwergschnepfe, die während des Arbeitseinsatzes auch mehrfach beobachtet werden konnten.

Nächster Arbeitseinsatz: 24.02.2018 um 9.30 Uhr - nicht nur NABU-Aktive sind gern gesehen

Nächster Arbeitseinsatz: 24.02.2018 um 9.30 Uhr – nicht nur NABU-Aktive sind gern gesehen – Handschuhe und Stiefel nicht vergessen! (Alle Fotos: Harald Maas)

Neuer Mitarbeiter eingetroffen

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Seit dem 18.05.2017 hat die Biostation zusätzliche tatkräftige Unterstützung in ihren Reihen. Die neue Mähraupe “Herb HT 40” mäht, mulcht und zieht ferngesteuert insbesondere auf nassen und reliefierten Flächen.

Wir erhoffen uns von “Herbie” effizienteres Arbeiten und weiterreichende Pflegemöglichkeiten vor allem auf nassen Brachen, die mit herkömmlichen Geräten und auch mit dem Balkenmäher nicht oder nur unzureichend zu pflegen sind.

Die Mähraupe wurde im Rahmen des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER) gefördert.

Kiebitzwiese jetzt mit noch mehr Zulauf

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Entkrautung des Hauptzuflusses auf der Kiebitzwiese

Verkrauteter und verlandeter Zulaufgraben

Verkrauteter und verlandeter Zulaufgraben

Notwendige Erhöhung der Schutzverwallung zum Industriegebiet

Notwendige Erhöhung der Schutzverwallung zum Industriegebiet – vor der Reprofilierung

 

 

 

 

 

 

 

Zwar kommt derzeit genügend Wasser von oben – der Zufluß zum Gewässer am Aussichtshügel an der Kiebitzwiese war jedoch in den letzten Monaten nicht immer gut für eine sichere Wasserversorgung.

Der Kreis Unna hat sich daher mit der Biostation entschlossen, den Hauptzufluß für die Gewässerkette an der Werner-von-Siemens-Straße zu entkrauten.

Im strömenden Regen arbeitet sich der Bagger derzeit entlang des Grabens vor. Das entnommene Material ist zur dringend notwendigen Befestigung und Aufhöhung der Schutzverwallung zum Industriegebiet genutzt worden.

Rohrkolben und Jungerlen im Fokus

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Die gestandene Arbeitsgruppe Ost . . . Foto: Hermann Knüwer

 

 

 

 

 

 

Am 12.11.2016 war es wieder so weit: der halbjährliche Arbeitseinsatz des NABU Fröndenberg in Zusammenarbeit mit der Biostation galt auf der Kiebitzwiese den in Teilbereichen unerwünschten Jungerlen und dem Rohrkolben.

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. . . war in winterlicher Landschaft . . . Foto: Hermann Knüwer

 

Gut zwei Dutzend helfende Hände entfernten im Westen und Osten des Gebietes Erlenjungwuchs und Rohrkolben. Dadurch sollen insbesondere die Schlammfluren und Gewässerränder offen gehalten werden, damit dort Wasser- und Watvögel, Libellen und Schlammuferfluren zumindest in Teilbereichen genügend Lebensräume behalten.

 

. . . erfolgreich in der Bekämpfung des in Teilbereichen unerwünschten Erlen- und Rohrkolbenbewuchs unterwegs. Foto: Hermann Knüwer

. . . erfolgreich in der Bekämpfung des in Teilbereichen unerwünschten Erlen- und Rohrkolbenbewuchs unterwegs. Foto: Hermann Knüwer

 

Traditionell wurden die vor allem im Bauchraum auftretenden größeren Wunden am Ende der Aktion mit einem von allen Teilnehmern mitgebrachten, späten Frühstück geheilt.

Spätstück im Heckrindunterstand. Foto: Hermann Knüwer

Spätstück im Heckrindunterstand. Foto: Hermann Knüwer

Kolbenlos an der Elsetalstraße –

Komplett mit Rohrkolben bewachsener Teich im Spätsommer 2016

Komplett mit Rohrkolben bewachsener Teich im Spätsommer 2016

Seit seiner Anlage im Jahr 2003 hat sich das Kleingewässer im NSG Elsebachtal auf der Ausgleichsfläche von Straßen.NRW als Lebensraum zahlreicher gefährdeter Pflanzen- und Tierarten entwickelt.

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Durchgreifende Rohrkolben-Entfernung

In den letzten Jahren hatte dort allerdings der Rohrkolben die gesamte freie Wasserfläche erobert. Um hier den gefährdeten Amphibien, Libellen und Wasserpflanzen wieder ihren Lebensraum zurückzugeben, war  durchgreifendes Handeln notwendig.

Finanziert  von und zusammen mit Strassen.NRW ließ die Biologische Station das Gewässer auf der Ausgleichsfläche an der Elsetalstraße / Höfen in Schwerte-Ergste im Oktober entkrauten.

 

Nach der Entkrautung - Teich an der Elsetalstraße

Nach der Entkrautung – Teich an der Elsetalstraße

Dabei wurde die vergleichsweise trockene Phase Anfang Oktober als günstige Gelegenheit genutzt: außerhalb der Brut- und Laichzeit hatte es in den letzten Jahren keinen Zeitraum gegeben, an dem das standortbedingt nasse Gelände auch nur annähernd schonend zu befahren gewesen ist. Der trockene September und Oktober machte jetzt die Arbeiten möglich, ohne dass das wertvolle Grünland übermäßig geschädigt wurde. Die Sperrung der Elsetalstraße aufgrund des Brückenneubaus über den Elsebach erleichterten zudem den An- und Abtransport der Baufahrzeuge. Die entnommenen Vegetations- und Schlammmassen werden nach einer Abtrocknungsphase vor Ort in nächster Zeit verbracht.

 

Restart für Fadenmolch und Co.

Restart für Fadenmolch und Co.

Kolbenlos ist in den nächsten Jahren wieder Raum für Fadenmolch, Blasensegge und Co.

Kiebitzgelege auf Sommerungen schützen – Kreis und Biostation informieren über Vertragsnaturschutz

Mit dem Frühling legen nicht nur die Kiebitze im Kreis Unna ihre Nester an und ihre Eier ab – zeitgliche bereiten auch die Landwirte auf den Mais- und Hackfrucktfeldern die Aussaat und damit die spätere Ernte vor. Das führt rund um Unna dazu, dass Mitte April regelmäßig die allermeisten Erstgelege des Kiebitzes umgepflügt werden, der Bruterfolg unzureichend ist und die Bestände der Art seit Jahren stark rückläufig sind. Immerhin brüten mehr als 90 % der verbliebenen ~170 Brutpaare der Art im Kreis auf Ackerflächen. Eine wichtige Rolle spielen dazu auch die fehlende Grünlandkulisse als Nahrungs- und Ruheraum im Umfeld der meist sterilen Äcker und die Dichte der Beutegreifer.

Kiebitzgelege vor der Maisbestellung Foto: Bernhard Glüer

Kiebitzgelege vor der Maisbestellung Foto: Bernhard Glüer

Gemeinsam mit der Landwirtschaftskammer, dem Landwirtschaftsverband, dem Kreis Unna und der Ornithologischen Arbeitsgemeinschaft bemüht sich die Biologische Station deshalb seit einigen Jahren darum, den Kiebitz und andere Feldvögel durch gezielte Schutzmaßnahmen zu stabilisieren. Erste Schritte sind der Schutz der Erstgelege und die Anlage von Jahresbrachen, damit der Kiebitz Nester anlegen und Jungvögel großziehen kann.

Auch 2016 gibt es dazu EU- und NRW-finanzierte Schutzprogramme, die Fördermöglichkeiten im Rahmen des Vertragsnaturschutzes finden Sie hier auf einen Blick – Biologische Station und Kammer beraten über die Vertragsdetails und vermitteln die passenden Pakete:

Maßnahmen auf Äckern mit 1-jähriger Laufzeit
Förderung in € (ha/Jahr)

Bewirtschaftungsaufschub auf Mais:

bearbeitungsfreie Schonzeit bis 20.05.*

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280 €

Maßnahmen auf Äckern mit 5-jähriger Laufzeit (tlw. Greening-fähig)

Bearbeitungsfreie Schonzeit auf Maisäckern:

keine Einsaat/keine Bodenbearbeitung**

Variante 1: zwischen 22.03. und 05.05.

Variante 2: zwischen 01.04. und 15.05.

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Variante 1: 280 €

Variante 2: 420 €

Anlage und Pflege von Einsaatstreifen mit Horstrotschwingel innerhalb von Ackerflächen (Nahrungsflächen) 1.250 €
Anlage und Pflege von Acker-Stilllegungsflächen, Brachen und Blühstreifen (Pflegemahd, Grubbern ab 15.07.)** 1.150 – 1.500 €
Anlage von 1 bis 5 ha großen Artenschutzfenstern** Paketkombination

* Nach Prüfung ggf. vorzeitige Freigabe ab dem 10.05.

** im Rahmen der fünfjährigen Laufzeit tlw. Rotation möglich bzw. nur Umsetzung in 3 von 5 Jahren

 

Kiebitz-Balz im Kreis Unna Foto: Gregor Zosel

Kiebitz-Balz im Kreis Unna Foto: Gregor Zosel

Für die Direktzahlungen ist es nicht von Belang, ob die Fläche am 15.05. mit Mais bestellt ist – hierfür ist im Rahmen der Greening-Anbaudiversifizierung der Zeitraum vom 01.06. bis 15.07. entscheidend.

Kontakt: Biologische Station Kreis Unna – Dortmund 02389 – 980 952

 

 

 

Mehr Licht! Pflegearbeiten im NSG Ebberg mit der AGON Schwerte – 20.02.2016

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Unter diesem Motto stand die Pflegeaktion der AGON Schwerte und der Biostation im Naturschutzgebiet Steinbruch Ebberg in Schwerte. Seit Anfang der 1970er Jahre ist der Abbau in diesem Gebiet eingestellt. Die offenen Sandsteinfelsen und -terrassen sind Reliktstandorte zahlreicher seltener und gefährdeter Tier- und Pflanzenarten. Aufgrund der fehlenden Nutzung erobern Birken, Pappeln, Buchen und Eichen aber immer größere Areale und verdrängen die lichtliebenden Arten.

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Die Arbeitsgemeinschaft Ornithologie und Naturschutz Schwerte  (AGON) ruft gemeinsam mit der Biostation deshalb in jedem Jahr ihre Mitglieder zu einem Aktionstag im Gebiet auf. Wie in jedem Jahr ging es  auch diesmal darum, auf verschiedenen Terrassen offene Bodenbereiche freizustellen und an den Felskanten die Gehölze zurückzuschneiden.

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Eingespielt und mit der langjährigen Routine arbeiteten mehrere Teams an den Motorsägen und Freischneidern. Mittags reichte die AGON die obligatorische Erbsensuppe für alle Helfer. Auch wenn sich am 20.02. die Sonne noch zurückhielt – für den Ebberg und die offenen Felslebensräume war die diesjährige Pflegeaktion wieder ein Lichtblick.

Wiedehopf im NSG Kiebitzwiese – 13.02.2016

Inzwischen gehört der gemeinsame Arbeitseinsatz des NABU Fröndenbergs und der Biostation im NSG Kiebitzwiese zu den jährlichen Routinen: Im November und im Februar wird in Teilbereichen des Naturschutzgebietes die Sukzession “gelenkt”. Rohrkolben werden aus den Zuläufen der Flachgewässer entfernt, um die Wasserversorgung zu gewährleisten und offene Wasserflächen zu erhalten. Damit freie Uferbereiche und der Charakter der grünlandgeprägten Aue gewahrt werden, fallen dort auch aufwachsende Schwarzerlen dem “Wiedehopf” zum Opfer. So heißt die Pflanzhacke, die mit ihrer Form dem Schopfvogel alle Ehre macht und als Symbiose zwischen Hacke und Beil archaisch unter den Erlen wüten kann.

Der "Wiedehopf" im Einsatz . . . Foto: Hermann Knüwer

Der “Wiedehopf” im Einsatz . . . Foto: Hermann Knüwer

. . .  Widerstand zwecklos  Foto: Gudrun Goßmann

. . . Widerstand zwecklos Foto: Gudrun Goßmann

 

 

 

 

 

 

Vorausgesetzt am Stiel arbeitet der richtige “Roder”. Die Wiedehopfhacke glänzt bei Bodenarbeiten, bei denen maximale Gewalt ausgeübt werden soll. Selbst dickste Wurzeln lassen sich mit dem beilartigen Kamm ausgraben und kappen. Mit der anderen Seite der Wiedehopfhacke – dem Schnabel – kann die umgebende Erde entfernt werden. So oder so ähnlich muss wohl die erste Urbarmachung in der Ruhraue auch erfolgt sein . . .

Mit Schwung . . . Foto: Gudrun Goßmann

Mit Schwung . . . Foto: Gudrun Goßmann

. . . bei der Sache: . . . Foto: Gudrun Goßmann

. . . bei der Sache: . . . Foto: Gudrun Goßmann

. . . die Ehrenamtlichen des NABU Foto: Gudrun Goßmann

. . . die Ehrenamtlichen des NABU Foto: Gudrun Goßmann

Zu Beginn . . . Foto: Gudrun Goßmann

Zu Beginn . . . Foto: Gudrun Goßmann

Neben den gestochenen Schwarzerlen blieben am 13.02.2016 auch drei Heckrind-Bullen im NSG Kiebitzwiese auf der Strecke. Die Phase der gemäß Tierseuchenverordnung vorgeschriebenen Blutprobenentnahme wurde vom Betreuer der Herde – Landwirt Thomas Pieper – genutzt, drei männliche Tiere aus der Herde zu entnehmen, um den Tierbestand langfristig stabil zu halten.

 . . . und nach getaner Arbeit! Foto: Gudrun Goßmann

. . . und nach getaner Arbeit! Foto: Gudrun Goßmann

 

 

 

Alles in allem ein erfolgreicher und vom NABU bestens organisierter Arbeitseinsatz – belohnt durch strahlenden Sonnenschein und das anschließende gemeinsame “Spätstück” auf dem Beobachtungshügel der Kiebitzwiese.

NABU-Arbeitseinsatz im NSG Kiebitzwiese am 07.11.2015

Ob die Ankündigung wirklich wörtlich zu verstehen war: Erlenzupfen in der Kiebitzwiese in Fröndenberg? Einige der aktiven NABU-Mitglieder werden sich ihren Teil gedacht haben, waren die zu entfernenden Jungerlen doch mechanisch nur nach gröberer Gewaltandrohung und -anwendung wirklich auszureißen. Etwa ein Dutzend Freiwillige der NABU-Ortsgruppe hatten sich am 07.11. aufgemacht, unerwünschten Erlen- und Rohrkolbenaufwuchs zu entfernen. Diese Pflanzenarten können sich auf Teilflächen frei entwickeln, bestimmte Bereiche des Naturschutzgebietes sollen allerdings frei von Baumbewuchs und wichtige Graben- bzw. Gewässerabschnitte durchgängig bleiben.

Aufkommender Erlenjungwuchs wird in Teilbereichen der Feuchtweiden jährlich entfernt

Aufkommender Erlenjungwuchs wird in Teilbereichen der Feuchtweiden jährlich entfernt

Insbesondere etliche Wasser- und Watvogelarten sind darauf angewiesen, offene, baumfreie Feuchtwiesen und Gewässerufer vorzufinden. In diesen Bereichen aufkommende Erlen werden seit Jahren vom NABU, dem Kreis Unna und der Biostation Hand in Hand entfernt. Zwar mit gutem Erfolg – aber die jährlich neu keimenden Erlenjungpflanzen lassen keine Ruhepause zu.

Auch am Ruhrdamm wurden Erlenjungpflanzen mit Spaten und Ampferstecher entfernt

Auch am Ruhrdamm wurden Erlenjungpflanzen mit Spaten und Ampferstecher entfernt

Der Rohrkolben wird dagegen an bestimmten Gewässerabschnitten nicht geduldet, damit das Grabensystem zur Vernässung der Feuchtwiesen durchgängig bleibt und nicht zuwächst. Auch hier ist das Ziel bisher erreicht worden – allerdings lassen sich die ausdauernden Rhizome des Rohrkolbens unter der Erde nie ganz vollständig entfernen und verlangen jedes Jahr nach einer intensiven Nacharbeit.

Rückenschonend gezupft wurde auf der Kiebitzwiese übrigens auch noch: nach getaner Arbeit – und zwar an den mitgebrachten Frühstücksutensilien beim gemeinsamen Umtrunk.