Am 12.09.2012 Exkursion ins Strickherdicker Bachtal bei Fröndenberg!

Der NABU Fröndenberg und die Biologische Station führen Sie am 12.09.2012 um 17:30 Uhr auf einer etwa 2,5 stündigen Wanderung durch das Strickherdicker Bachtal und stellen insbesondere die historischen Grünlandnutzungsformen vor. Interesse? kommen Sie vorbei, Treffpunkt ist der Haltepunkt/Bahnhof Fröndenberg-Ardey. Lesen Sie mehr in unserem Veranstaltungsprogramm.

NSG Kiebitzwiese: Endspurt

Fast abgeschlossen sind die Arbeiten an dem Beobachtungshügel und der Wegeführung im Naturschutzgebiet Kiebitzwiese in Fröndenberg. Derzeit wird parallel zur Gebietsgrenze die Fortsetzung des neuen  Wanderweges eingezäunt, so dass der neue Beobachtungshügel von Westick aus über Fusswege abseits des Straßenverkehrs erreichbar ist.

Neue Wegeführung am Westrand der Kiebitzwiese

Die neue Wegeführung am Westrand der Kiebitzwiese wird im Auftrag des Kreises Unna erstellt

 

Der neue Beobachtungsstand - kurz vor der Fertigstellung

Der neue Beobachtungsstand - kurz vor der Fertigstellung

 

Anfang August werden der kurze Verbindungsweg zum Beobachtungsstand auf dem Hügel geschottert, die notwendigen Brückengeländer montiert und kleinere Restarbeiten an der Verblendung ausgeführt. Spätestens mit Beginn der Hauptdurchzugszeit wird dann aber der Beobachtungsstand ganz neue Einblicke in die Kiebitzwiese gewähren . . .

 

Neue Aus- und Einblicke . . .

Neue Aus- und Einblicke . . .

Mehr Wasser!

Auch in diesem Sommer wird das Gewässersystem der Kiebitzwiese wieder etwas nach Westen erweitert. Nachdem bereits 2011 die Bezirksregierung Arnsberg auf den Landesflächen mit eigenem Personal und Baufahrzeugen das “Sommerloch” zur Anlage einer Blänke nutzte, wurde am 20.07.2012 eine neu anzulegende Gewässerrinne markiert. In den nächsten Wochen wird durch Mitarbeiter der Bezirksregierung Arnsberg die Wasserfläche flach ausgebaggert, damit auch die westlichen Bereiche der Kiebitzwiese wieder in den Genuss von Wasserflächen kommen. Dazu musste befristet der Wasserstand im Gebiet abgesenkt werden, damit die Baufahrzeuge nicht im Schlamm versinken. Derzeit freuen sich etliche Watvögel auf ihrem Zug in die Winterquartiere über die freigelegten Schlammflächen, die ein reiches Nahrungsangebot bieten . . .

 

Markierte Trasse des neu anzulegenden Gerinnes auf der Kiebitzwiese

Markierte Trasse des neu anzulegenden Gerinnes auf der Kiebitzwiese

 

Wassermangel trotz Regensommer - die geschlossene Zuflussschleuse sorgt für eine befristete Dürre auf der Kiebitzwiese während der Bauarbeiten

Wassermangel trotz Regensommer - die geschlossene Zuflussschleuse sorgt für eine befristete Dürre auf der Kiebitzwiese während der Bauarbeiten

Von Drachen und Jungfern ! Exkursion zum Beversee

Unsere Exkursion am 13.06.2012 zum NSG Beversee in Bergkamen führt Sie unter anderem in das Reich der „kleinen Drachen“ und „edlen Jungfern“ – namentlich also der Kammmolche und Kleinlibellen ! – Kerstin Konrad stellt Ihnen aber darüber hinaus einen bunten Querschnitt aus disem naturkundlich bemerkenswerten Schutzgebiet vor.

Mehr Infos dazu finden Sie in unseren Veranstaltungsprogramm!

Exkursionsankündigung 10. Juni und neues Halbjahresprogramm 2/2012

Das Naturschutzgebiet Hemmerder Wiesen ist das zweite NSG in Unna und erst seit dem Jahreswechsel 2008/2009 als Schutzgebiet ausgewiesen. Seitdem sind zahlreiche Naturschutzmaßnahmen durchgeführt worden. Frau Bienengräber erläutert diese und die naturschutzfachliche Konzeption für das Gebiet auf einem naturkundlichen Spaziergang ….

Schauen Sie doch in unser Veranstaltungsprogramm!

Jungvogel gefunden ?

Das Brutgeschäft ist in vollem Gange. Die ersten Jungvögel sind schon seit Wochen flügge oder selbständig. Doch immer wieder sieht man auch Jungvögel scheinbar hilflos am Boden kauernd und jämmerlich klagend. Was ist zu tun – oder ist überhaupt etwas zu tun? Diese Fragen erreichen auch die Biologische Station.

Wie man die Situation vor Ort beurteilt dazu rät Bettina Fels, Ornithologin in der LANUV-Vogelschutzwarte: „Dringender Rat: bitte erst einmal nichts tun! Bis auf ganz wenige Ausnahmen sind die Jungvögel nicht hilfebedürftig, denn sie werden von ihren Eltern außerhalb des Nestes weiter gefüttert“.

“Die Entnahme von Wildtieren, dazu zählen auch unsere Singvögel in Gärten, Parks, Feldern und Wäldern, ist aus guten Gründen verboten (Bundesnaturschutzgesetz). Ausnahme: es besteht eindeutig erkennbar Lebensgefahr, z.B. durch eine herannahende Hauskatze oder ein Auto. Daher sollten die vermeintlich hilflosen Vögel aus sicher Entfernung (ca. 10 Meter und mehr), ohne die fütternden Eltern zu behindern, eine Weile beobachtet werden.

Jungvogel, Foto: G. Hellmann LANUV

Jungvogel, Foto: G. Hellmann LANUV


Das Phänomen der „bettelnden, hilflosen Jungvögel“ wiederholt sich jedes Jahr, je nach Witterungsverlauf etwa ab Mai bis in den Juli hinein (zweite Brut!). Denn Jungvögel verschiedener Vogelarten, insbesondere vieler Singvogel-Arten, wie z.B. Amseln, Kohl- und Blaumeisen verlassen bereits ihr Nest, wenn sie noch nicht so perfekt fliegen können wie ihre Eltern. Oft sitzen sie dann nach Futter bettelnd sogar auf dem Boden. Die Eltern füttern ihre Jungen noch eine ganze Weile außerhalb des Nestes weiter, in dieser Zeit lernen sie viel von ihren Eltern. Einmal aufgehoben und mit nach Hause genommen, haben die Altvögel keine Chance mehr ihre Jungen für das Überleben in der Natur in unseren Park- und Stadtlandschaften zu trainieren. Das Überleben eines mitgenommen Jungvogels ist selbst bei bester Pflege fraglich.” Originalquelle http://www.lanuv.nrw.de/veroeffentlichungen/presse/2011/2011_07_15_PM_Jungvoegel.htm

Weitergehende Informationen zum Umgang mit aufgefundenen Jungvögeln finden Sie in einem Flyer der LANUV:

Lesen Sie dazu auch die Pressemitteilung der LANUV

Wenn Sie verletzte Greifvögel oder Eulen auffinden sollten, können Sie folgende Auffangstationen kontaktieren:

Kreis Unna: Herr Dreyer, tel. 02389 – 535077, 0173-5435455
Stadt Dortmund: Tierschutzzentrum, Hallerey 39, 44149 Dortmund, tel. 0231 – 281195

Dort werden ausschließlich Greifvögel und Eulen aufgenommen und fachgerecht versorgt.

verregnet

Der Sandmagerasen in den Nettebergen ist wertvoller Lebensraum

Der Sandmagerasen in den Nettebergen ist wertvoller Lebensraum

…. war die Exkursion in das NSG Netteberge am vergangenen Mittwoch. Trotz ergiebiger nachmittäglicher Gewitter fanden sich am Abend noch einige Interessierte zu einer 2-stündigen naturkundlichen Wanderung zusammen.

Dabei wurden unter anderem die aus Naturschutzsicht besonderen Lebensräume und spezifischen Pflegemaßnahmen vorgestellt.

Auch an den im letzten Jahr optimierten Kleingewässern konnten wieder einige Amphibienarten entdeckt werden, die Insektenwelt hielt sich angesichts der Witterungsbedingungen leider im Verborgenen.

bemerkenswerte Sandsteinformationen, die durch Pflegemaßnahmen an den Kleingewässern zu Tage traten

bemerkenswerte Sandsteinformationen, die durch Pflegemaßnahmen an den Kleingewässern zu Tage traten

neue Schranken für die Rieselfelder Werne

An drei Zufahrten zu den Rieselfeldern Werne wurden in den letzten Wochen neue Schranken installiert. Diese Maßnahme war notwendig geworden, da immer wieder unbefugte Personen sehr weit mit ihrem Kraftfahrzeug in das Naturschutzgebiet fuhren. Die Biologischen Station begleitete und unterstützte die Aufstellung der Schranken. Für Fußgänger und Radfahrer wurde der Boden ebenerdig geschottert, so dass Besucher trockenen Fußes um die Schranken herumgehen können.

die neue Schranke am Klärwerk

die neue Schranke am Klärwerk...

 und die neue Schranke an der B 233 lassen genügend Platz für Fußgänger und Radfahrer

und die neue Schranke an der B 233 lassen genügend Platz für Fußgänger und Radfahrer

unsere neuen Praktikanten

Die Biologische Station heißt ihre neuen Praktikanten Jan Werner und Michael Nowak willkommen. Die beiden jungen Studenten werden in den kommenden Wochen vom Team der Biologischen Station begleitet und in zahlreiche Aufgabenbereiche der Station Einblick nehmen können.

Jan Werner studiert Geographie an der Ruhr-Universität Bochum. Sein Studienschwerpunkt ist die Biogeografie. Er wird in den kommenden Wochen viel im Dortmunder Raum unterwegs sein und bereitet in der Zeit seines Praktikums seine Bachelorarbeit vor. Im Rahmen dieser Arbeit wird er Neophyten in den Dortmunder Naturschutzgebieten untersuchen.

unsere neuen Praktikanten Jan Werner und Michael Nowak

unsere neuen Praktikanten Jan Werner und Michael Nowak

Michael Nowak studiert im achten Semester Landschaftsökologie an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Er wird in diesem Jahr seine Bachelorarbeit zu Kleingewässeruntersuchungen in der Ruhr- und Lippeaue schreiben. Dabei wird er von den Mitarbeitern der Biologischen Station betreut. Im Rahmen seines Praktikums wird Michael Nowak im Kreis Unna viel draußen unterwegs sein. Zunächst stehen Amphibienuntersuchungen im Südkreis an.

Das Team der Biologischen Station freut sich auf eine gute Zusammenarbeit.

Schutzmaßnahme für den Eisvogel

Soforthilfe für den Eisvogel - ein Weidezaun soll das Brutgeschäft vor Störungen durchvor freilaufende Hunde schützen

Soforthilfe für den Eisvogel - ein Weidezaun soll das Brutgeschäft vor Störungen durch freilaufende Hunde schützen

In den ehemaligen Rieselfeldern Werne wurde der Landschaftspflegetrupp der Biologischen Station in der vergangenen Woche an einem Abschnitt des Hornebaches aktiv. In der Steilwand des Hornebaches hat in diesem Jahr wieder einmal ein Eisvogelpaar eine Brutröhre bezogen und ist derzeit mit der Aufzucht seiner Jungen beschäftigt. Dieses Treiben wurde durch zahlreiche freilaufende Hunde gestört, so dass die vorliegende Brut in Gefahr war aufgegeben zu werden. Um dies zu verhindern wurde vom Landschaftspflegetrupp ein Zaun aufgestellt, der verhindern soll, dass Hunde die entsprechende Stelle der Ufersteilwand hinabjagen können.

Die Biologische Station bittet Sie in den Naturschutzgebieten des Kreises Unna auf den Wegen zu bleiben und ihren Hund an der Leine zu führen. Auch Trampelpfade in Wiesen und Weiden sind keine ausgewiesenen Wanderwege und sollten nicht begangen werden. Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis.

Am vergangenen Mittwoch …

Das Entwicklungskonzept für die Rieselfelder wird vorgestellt

Das Entwicklungskonzept für die Rieselfelder wird vorgestellt

…. ging es für rund 25 Teilnehmer zusammen mit der Biologischen Station und dem NABU Werne, vertreten durch Herrn Nowack in die ehemaligen Rieselfelder der Stadt Werne. Nachdem das Entwicklungskonzept und dessen derzeitiger Umsetzungsstand erläutert wurden, konnten die Teilnehmer auf den immer noch stark vernässten Grünlandflächen des Gebietes zahlreiche seltene Vogelarten bei ihrer Nahrungssuche und Balz beobachten. Durch Fernglas und Spektiv waren u.a. Austernfischer, Schafstelze, Kiebitz und Flussregenpfeifer zu beobachten.

mit Fernglas und Spektiv eröffnet sich ein Blick auf die Raritäten

mit Fernglas und Spektiv eröffnet sich ein Blick auf die Raritäten